Irland

Irland als vom Vereinigten Königreich unabhängiger Staat erstreckt sich abgesehen vom nördlichen Teil Nordirlands über die gesamte restliche Atlantikinsel vorgelagert vor Großbritannien. Auf eine Fläche von 70.285 Quadratkilometer verteilen sich rund 4 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte von somit 55 Einwohnern pro Quadratkilometer unterstreicht die Weite der „Grünen Insel“.
Auch hier wird größtenteils Englisch  gesprochen, wenn auch in einigen Teilen Irlands noch die alte Sprache Gälisch ansässig ist. Irlands Staatsform ist eine parlamentarische Republik und die Währung ist europatypisch und gegensätzlich zum Vereinigten Königreich der Euro. Die Hauptstadt von Irland ist Dublin an der Ostküste der Insel.

Landschaft und Klima

Den Namen „Grüne Insel“ erlangte Irland durch seine schier endlosen sattgrünen Weiden und Wiesen. Gerade mal knapp ein Prozent des Landes sind bewaldet. Damit ist Irland mit Abstand das waldärmste Gebiet Europas. Die überwiegend hügelige Landschaft der Insel im Atlantik ist reich an Seen, Hochmooren und weitem Weideland. Besonders die Provinzen Cork und Kerry im Südwesten des Landes beindrucken durch eine fast subtropisch-mediterrane Vegetation und parkähnliche Landschaften. Verantwortlich ist der Einfluss des warmen Golfstromes, der sich an der westlichen Küste entlang zieht. Im Norden und im Süden wird das flachlandige Irland von Mittelgebirgen, wie dem Carrauntoohill mit einer Höhe von 1.041 Metern eingeschlossen. Das zentrale Tiefland Great Shannon Basin ist nur nördlich zur irischen See hin offen. Ähnlich der Wetterlage Großbritanniens herrscht auch hier ein ozeanisch gemäßigtes Klima, welches klar vom Atlantik und dessen Golfstrom beeinflusst wird. Vorherrschender Westwind und bis zu 250 Regentage im Jahr sind die Regel. Die Sommer sind überwiegend kühl, der Winter sehr mild mit durchschnittlichen Temperaturen um die 7 Grad Celsius im Januar.

Tourismus und Kultur

Mit rund 5 Millionen Besuchern jährlich zählt der Tourismus auf der „Grünen Insel“ zu den Haupteinnahmequellen des Landes. Zentrum und Anlaufstelle für alle Reisende ist natürlich die Hauptstadt und Metropole Irlands Dublin mit rund einer halben Million Einwohnern. Die dünn besiedelte Insel ist an sich ein einziges Naturereignis, so dass es keinen Sinn machte große Teile des Landes unter Naturschutz zu stellen, da jeglicher Teil der Insel einem Naturschutzgebiet gleich kommt. Die reich gegliederten Küsten mit seinen zahlreichen Fischerdörfchen bieten Wassersport-, Angel- und Bademöglichkeiten und zählen zu den landschaftlichen Schönheiten der „Grünen Insel“. Besonders sehenswert sind Dunloe und das Black Valley sowie park dublin Die Irische Seenplatte ist ein Paradies für Wanderer und Rucksacktouristen. Zahlreiche prähistorische Fundstätten, mittelalterliche Festungen, Klöster und Kathedralen gleichermaßen gehören zu dem kunsthistorisch bedeutenden und kulturellem Erbe Irlands.

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